Abo Cologne Conference
Kinokalender
Kölnlinks
Kleinanzeigen
Jobs Kiosk Abo Impressum Profil Verlagsprogramm Leserbriefe
Tageskalender
Titel
Thema
Kommunal
Kompakt
Musik
Musik-Clips
Film
Theater
Kunst
Literatur
Trinken & Essen
Archiv
Kino-Spots
Raum5
le bloc
Museumsnacht
TagNacht
Twitter Facebook
  

SR Archiv | Artikel in Ausgabe 07/09
Köln kippt
Armut in Köln

Keine andere deutsche Großstadt ist so sehr in Arm und Reich gespalten wie Köln. Ganze Stadtteile sind abgehängt, Gewalt, Verwahrlosung und Arbeitslosigkeit nehmen zu. Die Probleme sind hausgemacht. Anja Albert und Bernd Wilberg waren in den Armenvierteln unterwegs und haben nach Erklärungen gesucht. Manfred Wegener hat die Perspektive der Bewohner mit der Kamera dokumentiert.


Foto: Manfred Wegener

»Also ich weiß gar nicht, was alle haben, ich finde Chorweiler schön. Und Probleme, die gibt es auch in Stadtteilen wie Lindenthal«, sagt Ute Weber, seit 1981 Leiterin des Bürgerzentrums Chorweiler. In dem backsteinroten 80er-Jahre-Bau am Pariser Platz findet das kulturelle Leben von Chorweiler statt, hier hat auch die Bezirksvertretung ihren Sitz. Hinter den Fensterscheiben erhebt sich ein Beton­gebirge: Beige, Braun, dazwischen dreckiges Gelb. Der Blick ist mit Hochhäusern verstellt, manche haben 23 Stock­werke. Dazwischen immer wieder Passagen, an deren Ende sich ein ähnliches Panorama eröffnet. Auf einem Spielplatz sieht man bloß eine Sandecke, daneben eine Bank, von der nur noch die Metallfüße übrig geblieben sind. Gras und Brennnessel-Sträucher wuchern, irgendwo zwitschern ­Vögel, ein unwirkliches Geräusch, das an die Laut­sprecher-Be­schallung in einem Wellness-Center erinnert.

Im Stadtteil Chorweiler, im äußersten Kölner Norden, wohnen 13.000 Menschen auf zwei Quadratkilometern. Wohin man schaut, die Trabanten der »Neuen Stadt«, wie die Stadtplaner seit den 60er Jahren ihre Utopie des techno­kratischen Staates nannten. Die Straßen warten mit klangvollen Namen auf: Athener Ring, Mailänder Passage, Stock­holmer Allee. Sehnsuchtsorte, die hier niemand je besuchen wird. Schlafstätte, Schule, Einkaufen – den Aufsteigern aus dem Proletariat sollte in der Plan­stadt ein funktionales Leben in der Nähe ihrer Arbeitsstätten geboten werden. Doch die Facharbeiter blieben aus. Oder zogen, sobald sie es sich leisten konnten, in bessere Viertel. Zurück blieben diejenigen, die sich die Mieten andernorts nicht leisten konnten: Arbeitslose, Allein­erziehende, Ausländer – heute haben drei von vier Be­wohnern in Chorweiler einen Migrationshintergrund, über hundert Nationen sind vertreten.
Laut einer aktuellen Studie des Kölner Soziologen Jürgen Friedrichs und des Geografen Sascha Triemer ist in Köln die Spaltung in Arm und Reich unter den 15 größten deutschen Städten am stärksten. Untersucht wurde die »soziale und ethni­sche Segregation« von 1990 bis 2005. Während sich in Köln Migration über das gesam­te Stadtgebiet verteilt, konzentriert sich die Armut seit den 90er Jahren zunehmend in bestimmten Vierteln.

Wer auf Transferleistungen ange­wie­sen ist, wohnt in Chorweiler, Ostheim, Meschenich und Porz-Finkenberg. Die Bevölkerungsstruktur wird immer homo­gener, die Viertel sind geprägt von Arbeits­losigkeit, Armut und geringen Bil­dungs­chancen. Mehr als die Hälfte aller Kinder in Chorweiler lebt von Hartz IV, nirgendwo in Köln ist
die Jugendarbeitslosigkeit höher. Während in ­Linden­thal 1,8 Prozent der unter 25-Jährigen keinen Job haben, sind es in Chorweiler 15,5 Prozent.

Wenn man Professor Jürgen Friedrichs vom Forschungsinstitut für Soziologie der Universität Köln gegenübersitzt, hat man einen ruhigen Gesprächspartner vor sich. Trotz der alarmie­renden Zahlen betreibt Friedrichs, der sich selbst auch mal als »so einen linken Vogel« bezeichnet, keinen Populismus. Aber wenn er die Zahlen erklärt, andere deutsche Städte mit Köln vergleicht, hört man immer wieder Sätze wie »Ja, das ist tatsächlich beunruhigend«.

Eine Patentlösung hat auch Friedrichs nicht – ­derzeit halte er Vorträge, seine Studie sei auf viel Interesse gestoßen, in Köln ist er zur Amtsleitersitzung ins Sozial­dezernat eingeladen worden. Friedrichs hat drei Faktoren herausgearbeitet: die starke Konzentration von Sozialwohnungen in wenigen Vierteln; der Wegzug von Menschen, die etwas mehr Geld verdienen; und nicht zuletzt die hohe Arbeits­losigkeit aufgrund geringer Qualifizierung. Auffallend ist: Wenn in einem Viertel Armut zunimmt, ver­stärkt sich dieser Trend – und dehnt sich auf angrenzende Gebiete aus.

»Die Probleme sind hausgemacht«

Der Sozialarbeiter Franco Clemens, der sich in Köln immer wieder in die Politik eingemischt hat, kennt die Probleme in abgehängten Stadtteilen, er war unter anderem viereinhalb Jahre Streetworker in Porz-Finkenberg. »Die Probleme sind hausgemacht«, sagt Clemens. »Die Stadt hat vor über zehn Jahren eine massive Fehlbelegungspolitik betrieben. Sozial schwache Familien wurden immer in die­selben Viertel gesteckt. Die Ergebnisse liegen uns heute als sozialer Brennpunkt vor.« Immer­hin, sagt Clemens, gebe es mittlerweile bei vielen Politikern im Stadtrat, insbesondere bei Grünen und der SPD, die Einsicht, dass die Probleme vorhanden sind.

Auch für Marlis Bredehorst von den Grünen, seit 2004 Sozialdezernentin, ist das Entstehen von Problem­vierteln unter anderem ein Ergebnis politischer Entscheidungen. »Es gibt viel zu wenig attraktiven, preiswerten Wohnraum. Für die CDU war sozialer Wohnungsbau ein Tabu. Es wurde nichts mehr nachgebaut und vorhandene Bindungen liefen aus«, sagt Marlis Bredehorst. Die Zahl der Sozialwohnungen hat sich seit Ende der 80er Jahre von 116.000 mehr als halbiert, und es gibt sie vor allem in Vierteln wie Chorweiler. Dort beträgt der Anteil über achtzig Prozent.

Ein Großteil der Hochhäuser steht unter Zwangsverwaltung, so auch der 23-stöckige Block an der Osloer Straße. Ein gefundenes Fressen für den Boulevard-Journalismus. Der Eingangsbereich ist abgewrackt, die Haustür schließt nicht mehr. Einer der zwei Aufzüge ist kaputt, im Treppenhaus liegen Schnapsflaschen, es stinkt nach Urin, die Wände sind bekritzelt mit einem Kuddelmuddel aus Gossenvokabular und rassistischen Parolen. Auf fast allen Balkonen stehen ausgeblichene Sofas, Matratzen lehnen hochkant an den Wänden – es ist zu eng in den Wohnun­gen. Dazwischen Garten­zwerge und Geranien auf der Brüstung.

»Armut ist ein riesiges Problem in Köln. Ich möchte darauf aufmerksam machen, aber auch Stigmatisierung vermeiden«, sagt Marlis Bredehorst. Man merkt, dass ihr die Armutsbekämpfung ein Anliegen ist. Aber auch sie redet lieber von gelungenen Projekten. »Wir bauen den sozialen Wohnungsbau gerade mühsam wieder auf und versuchen, ihn vom Schmuddel-Image zu befreien.«

Für den Soziologen Jürgen Friedrichs gibt es in Trabanten-Siedlungen wie Chorweiler oder Finkenberg nur noch eine Lösung. »Wir müssen diese Hochhäuser zumindest teilweise abreißen. Man müsste ehrlich sagen: Wir haben uns geirrt, das funktioniert nicht.« Marlis Bredehorst hat eine andere Vision: »Ein Wahnsinnsfortschritt wäre, wenn die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GAG die konkursverwalteten Häuser übernehmen und sanieren würde. Da geht es um einen Schuldenerlass in Millionenhöhe. Da brauchen wir die Unterstützung des Landes.« Derzeit laufen die Verhandlungen. Für die Zukunft befürwortet die Sozial­dezernentin eine Mischung aus freien und geförderten Wohnungen – im Idealfall im selben Haus. »Deswegen sind wir ganz scharf auf Grundstücke in Lindenthal, denn wir wollen, dass Arme und Reiche zusammen wohnen.« Zurzeit sind in Lindenthal nur 0,8 Prozent aller Immobilien gefördert.

(...)

Mehr lest ihr in der aktuellen Print-Ausgabe der StadtRevue


Anja Albert, Bernd Wilberg

SR Archiv | Liste der gefundenen Artikel
Neue Selbstständigkeit
Nie mehr Freizeit!
  09/10
Kinderbetreuung
Wir müssen draußen bleiben
  08/10
Haushalt vor dem Sparmassaker
Harte Schnitte
  07/10
Warum Konzerte immer teurer werden
She’s got her Ticket
  06/10
NRW-Landtagswahl 2010
Was für dich dabei?
  05/10
U-Bahn-Bau
Außer Kontrolle
  04/10
Marie T. Martin
Die Schreibwütigen
  03/10
Nika Bertram
Die Schreibwütigen
  03/10
Brigitte Doppagne
Die Schreibwütigen
  03/10
Marie-Luise Nikuta im Portrait
»Die sagen alle, ich sei Kult«
  02/10
Eine Erzählung von Guy Helminger
Unter Garzweiler
  01/10
Arbeitsmarkt
Schafft zwei, drei, viele Arbeitsmärkte!
  12/09
Brasilia
Die Stadt der Zukunft
  11/09
Gastronomie in Köln
»Runter mit den weißen Tischdecken!«
  10/09
Zehn Tage die Köln ­veränderten
Unsere Zukunft
  09/09
Kommunalwahl im August 2009
Du hast die Wahl: Köln vor der Entscheidung
  08/09
Armut in Köln
Köln kippt
  07/09
Das zweite kölner Loch
Zum Stand der kölner Kulturpolitik
  06/09
Krise des Kölner Kunstmarkts
Die Stille nach dem Boom
  04/09
Journalismus
Journalismus wird käuflich
  05/09
Verfeinerung und Über­zeichnung
Hey, Mister DJ
  03/09

Ist Zukunft planbar?
  02/09
Eine Liebesgeschichte in Köln von Marie T. Martin
Unter dem Tag
  01/09
Spendenkampagnen
Der Zweck heiligt die Mittel
  12/08
Computerspiele
Das universale Gesellschaftsspiel
  11/08
Rathaus - die Komödie
Der König, die große Uhr und ganz viele Weingummitüten
  10/08
Ware Bilder
Die Photoszene 2008 in Köln
  09/08
Tatort  Hörspiel
»Das  war  erst  der  Urknall«
  08/08
Vom Autoknacker zum Mörder
Jugend im Knast
  07/08
Das neue Gold
Der lange Weg zur Klima-City
  06/08
Kölner Brücken
Sensible Giganten
  05/08
1968er
köln in der revolte
  04/08
Ein Interview mit Tayfun Keltek, dem Vorsitzenden des Kölner Integrationsrats
»Wenn ich Pro Köln höre, kriege ich Gänsehaut«
  03/08
Pro Köln breitet sich aus
Die braune Bewegung
  03/08

»Eine zutiefst persönliche Kränkung«
  02/08
Das Spiel um die Macht
Knack den Köln-Code
  01/08
Fußball
Die Meistermacher
  12/07
Holger Czukay
Nur nicht nachdenken!
  11/07
Junggesellenabschied
Letzter Schnaps vor der Ehe
  10/07
Stadtplanung von unten
Nur ein Trostpflaster
  09/07
Kommentar
Plätze zurückerobern
  08/07
Kölner Schauspiel
In die Stadt hinein
  07/07
Mode
Leute machen Kleider
  06/07
Die Stadt und das Bier
»Es gibt kein schlechtes Kölsch«
  05/07
Kölner Sammler und ihre Kunst
endlich meins
  04/07
Hungerlohn
Immer mehr Billig-Jobs in Köln
  02/07
Viel Wasser, Wald und alter Beton:
Bernd Wilberg über Licht und Schatten in Porz

Der Süden
  01/07
Das Kölner Kinosterben
Showdown
  12/06
Junge Künstler in Köln
Hier kommt die Zukunft
  11/06
Schule in Köln
Bußgeld und Pädagogik
  10/06
wir sagen danke
Hurra, die StadtRevue wird 30
  09/06
Klaus Heuser
Kein Zorn, keine Melancholie
  08/06
Kölner Parks
»Eine Party im Grünen ist gänzlich verboten«
  07/06
WM
Fußball & Mode
  06/06
Esoterik-Tage
Splitter vom Bewusstsein Gottes
  05/06
Korruption
»Köln ist überall«
  04/06
Büdchen in Köln
»Ich würde nie in eine Stadt ziehen,
die keine Büdchen hat«
  03/06
Clubszene Köln
Scheiße Schrill
  02/06
Dom-Abriss
Die neue Mitte der Stadt
  01/06
LobbyControl
Verwischte Grenzen
  12/05
Videokunst
Mal Landschaften, mal Kosovokrieg
  11/05
U-Bahn-Archäologie
Koln gräbt
  10/05
Projekt PDS / WASG
Aufbruch von Links
  09/05
Kölner Pop
Pop in Köln – die besten Jahrgänge
  08/05
In der Grauzone
Hier geblieben
  07/05
Rad fahren in Köln
»In der Innenstadt beginnt das Kämpferdasein«
  06/05
Stollwerck-Besetzung
»Es hätte funktionieren können«
  05/05
Boulevard und Bundesstraße
Die Ringe
  04/05
Guy Helminger
»Ich schreibe mit den Ohren«
  03/05
Pop und Nationalismus
Wie cool ist Deutschland
  02/05
Passagen 2005
Das Interieur des Krokodils
  01/05
Sicherheit durch Übersicht
Vorsicht Kamera
  12/04
Humor in Köln
Sehr witzig!
  11/04
Photokina
Mach dir dein Bild
  10/04
Köln vor der Wahl
Notizen aus der Provinz
  09/04
Kölner Underground-Szene
Entertainment für einsfuffzich
  08/04
Der Kölner Flughafen-Boom
Billigflieger
  07/04
20 Jahre Privatfernsehen
Was guckst Du?
  06/04
Zukunft der Arbeit
Mehr arbeiten, weniger verdienen
  05/04
Eliten
Ganz oben
  04/04
Kulturhauptstadt 2010
Alles spricht dagegen, alles spricht dafür
  03/04
Streetculture
Sprayer, Skater und die Stadt
  02/04
Mein Köln-Foto
14 Fotografen sehen ihre Stadt
  01/04
Eine Weihnachtsgeschichte
Die Autonomen are back in town
  12/03
Der Galerist und die Art Cologne
Kunstmarkt Köln
  11/03
Vor der großen Krise
Wasser!
  10/03
Stadtplanung
Baustau und Projektfieber
  09/03
Popkrise
Paradise lost
  08/03
Das Ende der Kästchenstruktur
Radio für Köln
  07/03
»Herzkreise« - Wie Frauen sich gegenseitig abzocken
5000 Euro für ein Herz
  06/03
Die Städte sind pleite
S.O.S.
  05/03
Die USA zwischen Hegemonie und Krise
new world order
  04/03
Karnevalsmusik
Jeder kann mit jedem
  03/03
Neue Serie: Zukunft der Arbeit
Arbeiten, um weiterarbeiten zu müssen
  02/03
Möbelmesse und mehr
Passagen 2003
  01/03
Nicht vom Tisch: manipulierte Lebensmittel
Grüne Gentechnologie
  12/02
Comeback des Künstlerfilms
»Ich hatte das Glück, die Filmkunststadt Köln noch zu erleben«
  12/02
Comeback des Künstlerfilms
»Ich hatte das Glück, die Filmkunststadt Köln noch zu erleben«
  11/02
Filmkunst-Metropole Köln
Spacecut
  12/02
Die Konkurrenz schläft nicht
Das Hotel
  10/02
Wahl 2002 - Die Erstwählerin
Sarah Crumbach
  09/02
Wahl 2002 - Der Schriftsteller
Feridun Zaimoglu
  09/02
Renaissance des Independent-Rock
Und ewig grüßt der Alternativrockstar
  08/02
Napster-Hysterie
Angst essen Business auf
  08/02
Europride
Im Herzen Jerusalems
  07/02
Rahmenprogramm
Theater denken
  06/02
Interview
No Theater
  06/02
Tanz
Körper von Heute
  06/02
Programmvorschau
Festival der Formen
  06/02
Sportimport
Iaido: Unsichtbare Gegner
  05/02
Hochschulreform
WissenschaftlerInnen in der Warteschleife
  04/02
Hochhäuser
Nicht höher als 150 Meter
  03/02
Erfolgsgesellschaft
Bei Gelegenheit reich
  02/02
Leo Leowald
Alles noch schlimmer?
  01/02
Jens Bonnke
Alles noch schlimmer?
  01/02
Roman Klonek
Alles noch schlimmer?
  01/02
Agrarwende
Die regionale Zitrone
  12/01
Agrarwende
Ruheräume für Kühe
  12/01
Agrarwende
Wider den Wahnsinn
  12/01
Museumskonzepte
Ludwig: Kölner Museumsflimmern
  11/01
Museumskonzepte
Museen im Umbruch
  11/01
Zuwanderungsdebatte
Gesetzgewordene Stammtischparolen
  10/01
Weltmusik
Peripherie klingt gut
  08/01
Kriminelles Köln
Kriminelle Vergangenheit
  09/01
Kriminelles Köln
Von Bilderklau bis Leichenschau
  09/01
SR Archiv | Suche
Volltextsuche
Bereich (Kategorien)
Ausgabe / Jahrgang
Autor



SR Archiv | Kategorien
Titel (126)
Thema (158)
Kommunal (351)
Musik (125)
Film (206)
Theater (118)
Kunst (123)
Literatur (180)
Kompakt (417)
Musik-Clips (28)
Trinken & Essen - Neueröffnung (32)
MoDiMiDoFrSaSo
Sep
09 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30
Okt
01 02 03
04 05 06 07
Termin-Recherche
Konzerte

Partys

Bar Sounds

Theater

Tanz

Kleinkunst

Kunst

Literatur

Kinder

Schwul/Lesbisch

Diverses

Bonn

Düsseldorf

Region

Flohmärkte

Bitte wählen Sie
eine Kategorie

top home

© 2010 StadtRevue Köln Magazin AH.WebSolutions Köln