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StadtRevue Blog

13.05.2013
22:40

Netzmusik #8

Metal & CC, das lob ich mir: Thakandar.

Mit ein wenig Verspätung hier noch Netzmusik #8 aus der aktuellen Stadtrevue Mai 2013.

Ob der Vorherrschaft des Dubtechnos in der Netlabelszene mag es so scheinen, als ob Gitarristenhände sich niemals an einem Computer vergreifen dürften. Dennoch gehen die Zeichen der Zeit auch an den Vertretern des klassischen Rock und Metals nicht vorbei und es zieht sie langsam aber sicher ins Netz. Hier ein schneller Durchmarsch.

Thakandar – Shattered EP
http://thakandar.de

Der Tonmagnet Podcast hat uns auf diese Band aufmerksam gemacht. Sie spielt routinierten Black Metal mit typischen Blastbeats und Gitarrenriffs. Herausragend ist das tiefe kehlige Grollen des Sängers und die Tatsache, dass sie eine der ersten Metal-Bands sind, die unter CC-Lizenz veröffentlichen.

Neon Warship – Neon Warship (bandcamp)
http://neonwarship.bandcamp.com

Classic Rock, wie er gerade wieder en vogue ist. Das bedeutet Hardrock der frühen 70er Jahre, kurz bevor man dafür den Begriff Heavy Metal prägte. Neon Warship grooven, dass es eine Freude ist und driften auch schon mal in die Gefilde des Stoner-Rocks ab. Das Lied bleibt dasselbe – doch wir kriegen nicht genug und wollen es immer wieder neu hören.

Jungbluth – s/t tape (bandcamp)
http://jungbluth.bandcamp.com

Ein Ableger der Band Alpinist, die immer noch pausieren. Das s/t tape war auf 200 Stück limitiert, ist aber (kostenlos) auf bandcamp zu bekommen. Die sechs Stücke verbinden sich - ohne Pause abgespielt - zu einem großen linkspolitischem Statement über Handlungsmaximen bei eigener Orientierungslosigkeit. Freilich nur, wenn der Text zu den hysterisch geschrieenen Texten vorliegt.

 

Dead Bees Records - Label Sampler
bit.ly/deadbees11

Rund einmal im Jahr erscheint der Sampler des französischen Labels, das sich der “jungen Gitarrenmusik” widmet. Das bedeutet Indierock, Garage, Rockabilly, Neo-Wave und auch mal Singer-/Songwriter. Alle Stücke kommen wunderbar lässig dahingeworfen mit einer klanglich angenehmen Dreckigkeit daher. Die diesjährige Ausgabe lässt noch auf sich warten, aber die älteren Ausgaben haben nichts von ihrem rauen Charme eingebüsst.

Depriver / Pest Lives – Split Singele (drowning.cc)
http://bit.ly/drown06

Zwei düster, matschig dröhnende Songs von zwei Indonesischen Metal Bands unter CC-Lizenz - das Internet macht’s möglich. Diese Musik ist herrlich laut und gemein, da nützt auch kein rumgefummel am Lautstärkeregler.

Rainbowdragoneyes – Hungry Hungry Hippogriff (bandcamp)
http://bit.ly/hungryhippo

Hier nur ein Song, als Eintrittskarte in die real existierende Symbiose aus 8Bit-Chiptunes und Melodic Metal, garniert mit ziemlich schrägen Humor. Anhören, staunen und weiter stöbern.

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