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16.12.2014 11:00

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StadtRevue Blog

24.10.2014
14:10

Kulturverwaltung vs. Theaterbeirat

Am kommenden Dienstag wird im Kulturausschuss über die Konzeptionsförderung der Freien Theater in Köln entschieden und wieder bahnt sich ein handfester Skandal an.


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08.11.2013
15:44

Martinszug für Flüchtlinge

„Den Mantel teilen“ - Flüchtlinge in Köln willkommen heißen

 

Sommerblut-Macher Rolf Emmerich und Pfarrer Hans Mörtter veranstalten am kommenden Dienstag  unter dem Motto „Den Mantel teilen“ einen alternativen Martinszug, um sich für die in Köln lebenden Flüchtlinge einzusetzen. Sie wollen Menschen, die aus unsicheren und unsatten Verhältnissen geflohen sind, willkommen heißen. Der Martinszug startet am 12. November um 16.30 Uhr am Roncalliplatz und zieht zum Alter Markt. Dort beginnt um 17.30 Uhr die Abschlussveranstaltung mit Künstlern. Wer teilnehmen möchte, kann Laternen und Kerzen gerne mitbringen. Fackeln sind ausdrücklich verboten.
Ausgewählt haben die Initioatoren den 12. November auch, um ein Gegengewicht zu der von Pro Köln einberufenen Rats-Sondersitzung zum Thema Flüchtlinge zu setzen. "Wir dürfen Rechten keinen Raum geben, aber wir dürfen sie auch nicht ignorieren und ihnen solche Themen überlassen," erklärte Rolf Emmerich im Gespräch mit der StadtRevue.

 

Aktion
„Den Mantel teilen“ – Flüchtlinge in Köln willkommen heißen

 
Immer mehr Menschen müssen aufgrund von Verfolgung, Krieg, Hunger und Diskriminierung aus ihrer Heimat fliehen und in fremden Ländern Schutz suchen, auch in Deutschland. Die Flüchtlingszahlen steigen deshalb auch in Köln.
 
Die damit für unsere Stadtgesellschaft verbundenen Herausforderungen nehmen wir sehr ernst. Wir tolerieren aber nicht Fremdenhass, Ausgrenzung und menschenunwürdige Lebensbedingungen dieser Menschen.
 
Wir wollen Flüchtlinge in dieser Stadt willkommen heißen und ihnen unseren Schutz und unsere Hilfe geben. Wir treten für ein friedliches und solidarisches Miteinander in unserer Stadtgesellschaft ein.
 
Wir wollen mit allen Kölnern/innen ein deutliches Zeichen der Gastfreundschaft setzen und rufen auf zu begleitenden Mentorenschaften für Flüchtlingsfamilien und ihre Kinder in gegenseitiger Bereicherung.
 
Wir rufen ferner auf zur Teilnahme an der Aktion „Den Mantel teilen“, einem solidarischen Martinszug mit Laternen und Kerzen ( bitte ohne Fackeln ) vom Roncalli-Platz zum Alter Markt am
 
Dienstag, den 12. November 2013.
 
Treffpunkt Roncalli Platz: 16.30 – 17 Uhr
Demonstration Beginn:  17 Uhr
Kulturelle Begegnungen: 17.30 Uhr auf dem Alter Markt
 
Die Initiatoren: Andrea Asch, Rolf Emmerich, Christoph Kuckelkorn, Hans Mörtter, Louwrens Langevoort, Claus-Ulrich Prölß, Henriette Reker
Verantwortlich für die Durchführung der Demonstration und Kundgebung: Rolf Emmerich und Hans Mörtter
 
Rückmeldungen zur Anzahl der Teilnehmer_innen bitte bis zum
Montag, 11. November nur an  mike.heitmeier@sommerblut.de

 

29.05.2013
19:59

Dani Kouyaté zu Gast in Köln

Theater- und Filmregisseur Dani Kouyaté


Burkina Faso hat eine der reichsten Kulturszenen Westafrikas. Zum zweiten Mal zeigt das Theater im Bauturm beim africologneFESTIVAL aktuelles Theater aus der Region. Zu Gast ist unter anderem der Theater- und Filmregisseur Dani Kouyaté. Er ist einer der bedeutendsten Filmemacher Afrikas. Sein 2010 verstorbener Vater Sotigui Kouyaté war einer der bekannter Schauspieler des Kontinents. Sie stammen aus einer Familie von Griots, wie die Bewahrer mündlich überlieferter Geschichte(n) in Westafrika genannt werden und setzen diese Tradition mit den Mitteln des Theaters und des Kinos fort. Für das Drama „Ombres d’espoir– Schatten der Hoffnung“ des kongolesischen Autors Wilfried N’Sondé kehrt Kouyaté wieder einmal zurück zu seinen Theaterwurzeln und hat für die deutsch-burkinabeische Koproduktion des Theater im Bauturm und der Compagnie Falinga die Regie übernommen. Es geht um eine verworrene ménage à trois und den Kampf um das Bleiberecht in Europa.

 

Monsieur Kouyate, your main focus is your role as filmdirector. What is tickeling you to regulary „come back“ to the theater?

I used to say that theater is my permanent school, and it's a very good school for a film director. Theater gives you the time to deal with problems. You can speak and listen to your actors as you want or need. You never hear things like “come on guys ! The sun is not waiting ! Time is money !” and so on. Theater and cinema have not the same stress. I prefer the normal stress.

Would you describe a theater as room for experience or rather as room for arts?

Both of them. There is no duel, no contradiction. According to my Mandingo traditions, there is no border between art and life. Life is art, art is life. Just observe how people says hello to each other. It can take 3 minutes. It’s a performance that every “normal” citizen must be able to make.


How would you describe the structure and the characteristic of Burkina Fasos theater scene?

I do not know a particular characteristic of Burkina Fasos theater scene. I know different great theater directors in Burkina, with completely different universes.


Which significance and what impact have co-operations like the festival africologne for artists / the cultural sector in Western Africa?

Africologne is a big and important opportunity not only for the artists to meet and grow together, but also for art in general to find new oxygen by mutual contaminations. That is necessary nowadays for our collective survival.


How would you assess the intercultural exchange emphasized especially by politicians?

I think it’s important that politicians get involved in cultural deals. It should be an important part of their job. However last but not  least a part of the job must be done by  the artists themselves. Intercultural exchanges for example are very delicate. They need mutual respect, open mind, intelligence… As my father said : “Open yourself, but don’t lose yourself in the other. If you look carefully in the eyes of the other, you’ll see yourself twice”.


Festivals like Recreatrales or movies – also yours – receive subsidies from Europe. Do you feel that this might constitute a „neo-colonial“ grasp?

Not always. It depends of the kind of institution. But remember, General De Gaulle said “A country have no friends, it have only interests”. I can’t believe that the French government gives its taxpayers money to an African filmmaker just for free. It must be our own business to use this money intelligently for our benefits.


Could you please describe the different ways of art sponsorships and support for arts in Burkina Faso?

I can’t answer that question. I never find any money for any one of my films in Burkina. I just sometimes got technical help from the government.


In the past President Blaise financed certain film productions privately. Is this still the case?

I don’t know. It will be interesting to make an investigation about that.


Interview: Ulrike Westhoff

Ombres D’espoir – Schatten der Hoffnung, R: Dani Kouyaté, 18. (20 Uhr), 19.6. (18 Uhr), Alte Feuerwache, jeweils anschl.: Filmdokumentation der Probenarbeit in Ouagadougou

Anlässlich des Besuchs von Dani Kouyaté präsentiert FilmInitiativ in Köln eine Retrospektive ausgewählter Spielfilme von ihm und von seinem Vater Sotigui Kouyaté