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16.12.2014 11:00

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StadtRevue Blog

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09.12.2013
12:53

Netzmusik-Stammtisch im Low Budget

Bild: Simon Bierwald, CC-BY-NC-SA

Am kommenden Donnerstag, 12. Dezember 2013, findet nach längerer Pause wieder der Kölner Netaudio-Stammtisch statt - und es wir nicht nur um Netzmusik gehen. Auch weitere (digital-)kulturelle Themen, Creative Commons, eventuelle zukünftige Veranstaltungen uvm. werden diskutiert. Hier geht's zur Einladung. Ab 20 Uhr im Low Budget auf der Aachener Straße - kommt zahlreich!

Übrigens: Ein Kollege der frisch gegründeten und heute final flashgefundeten neuen, alternativen Musikverwertungsgesellschaft C3S hat ebenfalls sein Kommen angekündigt, ebenso diverse Kölner Netlabel-Betreiber sowie FC Stoffel und Marco Trovatello, die die monatliche Netzmusik-Kolumne für die StadtRevue schreiben.

07.12.2013
13:03

Netzmusik-Adventskalender

Schon unseren Netzmusik-Adventskalender entdeckt? Wir nutzen dafür den Twitter-Kanal der StadtRevue und ein neues Feature namens "custom timeline". Alle Türchen, bereits vergangene wie zukünftige, findet Ihr hier (nach dem Klick). Viel Spaß beim Entdecken schöner, freier Musik.


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28.11.2013
11:10

Manos: "The Soundtrack of Fate" & "The Remix of Fate"

Gerne wird der 1966 gedrehte "Manos: The Hands of Fate" in einem Atemzug mit Ed Woods "Plan 9 from Outer Space" genannt, wenn es um die schlechtesten Filme aller Zeiten geht. Während "Manos" bereits Anfang der neunziger Jahre in den USA Kultstatus erlangte, ist er bis heute in Deutschland und Europa deutlich weniger populär. Klar, viele kennen seit Tim Burtons Verfilmung die Filme Ed Woods, aber nur wenige den einzigen Film des Regisseurs und Hauptdarstellers Harold P. Warren.


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25.10.2013
11:24

Netzmusik #14: Freie Musik aus Indonesien

"Indonesia’s finest DIY female songwriter" Frau, hier bei der Gartenarbeit ...

Zunächst: Die Google Translate-Übersetzungen der überwiegend indonesischsprachigen Websites sind jämmerlich, geben aber zumindest ein wenig Aufschluss. Auf   indonesiannetlabelunion.net haben sich unter Leitung der Vorreiter Yes No Wave Music und Stone Age Records zahlreiche Netlabels zusammengeschlossen. Sie betreiben nicht nur digitale Promotion für Ihre Veröffentlichungen mithilfe von Compilations, sondern heben auch die politische Relevanz der legalen, fast ausschließlich Creative Commons-lizenzierten Downloads hervor. Aus ihrer Sicht minimieren diese das in Indonesien weitverbreitete illegale Filesharing und schaffen neue Geschäftsmodelle.


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14.10.2013
13:20

Veranstaltungstipp: Cologne Commons Konferenz und Festival im Gebäude 9

Kommenden Donnerstag, 17. Oktober 2013, beginnt die Cologne Commons. Nach zwei Jahren Pause geht die Kombi aus Konferenz und Festival in die dritte Runde. Die Konferenz, die am 17. und 18. Oktober 2013 an der Universität zu Köln stattfindet, hat in diesem Jahr das Motto „Allmenden in Wissenschaft, Kultur und Alltag.“

Entsprechend weit ist der inhaltliche Bogen gespannt. Die Keynote „Commons fallen nicht vom Himmel“ hält Silke Helfrich, eine Expertin für Gemeingüter, die unter anderem das Buch „Was mehr wird, wenn wir teilen“ von Wirtschafts-NobelpreisträgerinElinor Ostrom in Deutschland herausgegeben hat.

In der Diskussionsrunde „Wohin als Urheber - zur GEMA oder zur C3S?“ vergleichen Filmkomponist Matthias Hornschuh und C3S-Gründer Wolfgang Senges die Vor- und Nachteile der seit langem bestehenden GEMA und der vor kurzem neu gegründeten Verwertungsgesellschaft für Musikrechte „C3S“, über die wir hier im Blog bzw. in der Stadtrevue-Netzmusik auch schon des öfteren berichteten.

Weitere Themen: Wikipedianer Raimond Spekking aus Köln öffnet die Türen des Wissenschaftsbetriebs zu einer Welt des freien Zugangs zu Lehrmaterialien und aktuellen Forschungsergebnissen, das in Köln ansässige Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und ein Vertreter der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren tragen vor und diskutieren zu Open Access, Open Data und Open Content, es gibt eine Debatte über eine tote oder lebendige Netlabelszene und vieles mehr.

Hier das komplette Programm.

Am Donnerstag abend wird Netzmusik im Low Budget aufgelegt und, last not least, findet zum Abschluss der Konferenz am Freitag, 18.Oktober, ein Konzertabend im Gebäude 9 statt, bei dem ausschließlich Bands auftreten, die ihre Musik im Internet zum freien Download unter Creative Commons-Lizenzen anbieten.

Der Eintritt zu der Konferenz ist frei, das Konzert kostet 10 €. Kommt zahlreich.

Und: Stadtrevue verlost 3 x 2 Gästelistenplatze!

09.10.2013
14:30

Netzmusik #13: Emil Klotzsch, Von Korf

Netzmusik

Dieses Mal in der Netzmusik: Emil Klotzsch aus Köln unterwegs auf den Netlabels dieser Welt und Von Korf, die am 18. Oktober 2013 im Rahmen des Cologne Commons Festivals auftreten werden. Wie immer auch zu lesen in der aktuellen gedruckten Stadtrevue (Oktober 2013).


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26.09.2013
13:51

GEMA-Alternative C3S gegründet

Aktualisiert am 26.9.2013, 20:10

Gestern abend wurde aus der Initiative C3S (FC Stoffel und ich berichteten) die Europäische Genossenschaft Cultural Commons Collecting Society SCE mbH. Ohne viel Tamtam versammelten sich die 50 Gründerinnen und Gründer aus Deutschland, Österreich, England und Frankreich im Rahmen des Hamburger Reeperbahn-Festivals, unterschrieben die Satzung und brachten das Startkapital in Höhe von 31.150 Euro auf. Morgen folgt eine Pressekonferenz, auf der weitere Einzelheiten zum zukünftigen Kurs der C3S bekanntgegeben werden sollen.

 

 

Neben einem elfköpfigen Verwaltungsrat wurden einstimmig Wolfgang Senges (siehe Stadtrevue 08/2013 bzw. hier) und Meik Michalke zu den ersten geschäftsführenden Direktoren der zukünftigen GEMA-Alternative ernannt.

Nach einem (noch laufenden) erfolgreichen Crowdfunding von bisher 97.000 100.000 Euro, schier unglaublichem Durchhaltevermögen in Form von gefühlten Hunderten von Paneldiskussionen (oft auch mit GEMA-Vertretern), Interviews, Artikeln, Stammtischen, Konferenzen usw. usf. nun dieser wichtige, symbolische Schritt: Keine informelle Initiative mit dem OpenMusicContest e.V. als Träger mehr, sondern eine, nun ja, echte Rechtsform als SCE, deren gestern beschlossene Satzung allerdings noch geprüft werden muss. Danach erfolgt die Eintragung.

Über die guten Wünsche, z.B. auf Twitter, freut sich die C3S, entgegnet aber: "Jetzt fangen wir erst an."

Wir sind sehr gespannt und bleiben weiter dran.

03.09.2013
15:34

Netzmusik #12: Der Weltraum und die freie Musik

Die Kultserie Space Night im Nachtprogramm des Bayerischen Rundfunks ist wieder da - und geht ab 1. November 2013 mit noch mehr freier Musik auf Sendung. Klarer Fall, das muss sich die SR Netzmusik näher ansehen. Zu lesen in der aktuellen Print-Ausgabe der Stadtrevue (September 2013) und natürlich hier im Blog.


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10.06.2013
13:16

Netzmusik #9: Old Splendifolia – Utterly Heartbreaking (La bèl Netlabel)

Jana Plewa (rechts) und F.S. Blumm sind Old Splendifolia. Bild: labelnetlabel.com

Nach “…swaying boldly afar…” auf dem japanischen Plop-Label ist "Utterly Heartbreaking“ die zweite Veröffentlichung des Duos Old Splendifolia, bestehend aus Jana Plewa und Frank Schültge alias F.S. Blumm. Sie markiert – möglicherweise – einen Wendepunkt in der Karriere der beiden Musiker/innen, handelt es sich doch um ihre erste Veröffentlichung unter Creative Commons-Lizenz. Doch bevor ich hier in das Verhandeln von Urheberrechtsproblematik und Aufmerksamkeitsökonomie verfalle, erstmal zum Wichtigsten: Der Musik.

Über F.S. Blumm muss ich hier nicht mehr viele Worte verlieren: Von Soloprojekten bis hin zu Kollaborationen wie Sack & Blumm, Kinn, oder Bobby & Blumm sind er und seine überwiegend akustische Musik sicher bekannt. Singer-Songwriterin Jana Plewa trat vor Old Splendifolia bereits mit The Kat Cosm in Erscheinung.

"Utterly Heartbreaking" vereint Blumms elegisches Gitarrenspiel mit allerlei anderen akustischen Instrumenten, Field Recordings und natürlich Plewas Gesang. Die Songs entfalten durch ihre Aufnahmeästhetik und ihren teils improvisierten Charakter einen sehr intimen, persönlichen Charme. "Wir wollten, dass es nahe an dem dran ist an dem, was man auf einem Konzert von uns bekommt. Generell mag ich es sehr, mit dem Mikrofon in den Mikrokosmos einzutauchen, die kleinsten Bewegungen der Finger auf den Saiten hörbar machen, das leiseste Knistern und Hauchen einzufangen. Bei den Field Recordings wollten wir, dass die Stimme so klingt als wäre sie im Wald eingesungen, also haben wir sie im Wald aufgenommen ... zufälligerweise kam dann ein Mopedfahrer vorbei“, erzählt Frank mir zur Entstehung des Albums.

Doch ich komme nicht umhin, das Album in den aktuellen, kulturpolitischen Kontext einzuordnen. Das italienische La bèl Netlabel bietet 'Utterly Heartbreaking' einerseits als kostenlose EP, die auf archive.org bereits über 70.000 Downloads zählt,
andererseits als komplettes Album für drei Euro und auch als handgemachte CD in limitierter Auflage via Bandcamp an. Das Ganze unter einer Creative Commons-Lizenz, die die nicht-kommerzielle Weitergabe erlaubt. Was versprechen sich Label und Band von dieser neuen Form der Distribution und Veröffentlichung? "Dass die Musik draußen ist und diejenigen findet die sie mögen, neue Menschen auf uns aufmerksam werden und wir Konzerte spielen", sagt Frank. Und finanziell? "Ein Lizenz abgreifen wäre natürlich schön: Fernsehfilm, Kinofilm, Doku, Werbung ...“, antwortet er und ergänzt "Das
scheint - zumindest in meinem Fall - ohnehin die einzige Art zu sein, durch eine Veröffentlichung heutzutage ernsthaft etwas verdienen zu können ..."

OK, nehmen wir also an es funktioniert: Die Creative Commons-Lizenz hilft Old Splendifolia dabei, bekannter zu werden, es ergeben sich Konzerte, Lizensierungen, neue Kollaborationen, Remixe etc. - wäre dann die C3S (wir berichteten) eine Alternative, so sie denn gegründet wird? Frank resümiert: "Tja, die GEMA hat durch ihr langes Alleinherrscher-Dasein einfach die Bodenhaftung verloren; das wird insbesondere sichtbar bei ihrer extrem ungerechten Verteilungs-Politik und der gezielten Fehlinformation von Laden- und Clubbesitzern. Durch eben diese Monopol-Stellung kann es aber wohl noch lange dauern, bis insbesondere Airplay von anderen Verwertungsgesellschaften adäquat vergütet werden kann.“ Ende offen also, zumindest für F.S. Blumm und das Duo Old Splendifolia. Wir bleiben dran.

P.S.: Das komplette, nicht editierte Interview mit F.S. Blumm gibt's wie immer hier.

03.06.2013
00:00

Netzmusik im Low Budget

FC Stoffel und Marco Trovatello, Autoren der Netzmusik hier im Blog und in der gedruckten Stadtrevue, sowie Simon Kottke legen am kommenden Donnerstag, 6. Juni 2013, im Low Budget einen ganzen Abend lang frisch aus dem Netz gefischte Musik auf, garantiert frei von GEMA- oder sonstigen nicht mehr zeitgemäßen Lizenzen.

Stilistisch bewegen wir uns dabei an diesem Abend passend zum Club bewusst abseits der elektronischen Gefilde und legen unser Hauptaugenmerk auf: Gitarren, Gitarren, Gitarren! Die Elektronik darf allenfalls mal in Form abstrakten Post-Rocks oder Post-Punk-Synths aufblitzen. Und ja, auch diese Genres findet man in der freien Netzmusik, und es wird immer mehr. Wir haben uns in den vergangenen Wochen die Finger wundgesurft und trotz Drosselkom heruntergeladen, was das Zeug hält, um Euch am 6. Juni das Beste frisch gelaptoppt aufzulegen.

Natürlich geben wir an diesem Abend auch unser Wissen über die besten Fanggründe weiter, so dass sich jede/r selbst auf die Jagd nach den neusten Tracks machen kann.

Wir wollen den Abend aber auch nutzen, um ein wenig über freie Musik und die Wirrnisse der verschiedenen Lizenzen aufzuklären. Wer also immer schon mal wissen wollte, was es bedeutet, seine Musik unter CC-BY-NC-ND zu veröffentlichen und ob man mit freier Musik auch Geld verdienen kann, der sollte vorbeikommen und mit uns ins Gespräch  kommen. Und wer das alles schon kennt, kann mit uns darüber fachsimpeln, was nun besser ist: Bandcamp oder Bad Panda?

Wir sehen uns also - zur Netzmusik am Donnerstag. 6. Juni 2013, um 20 Uhr im
Low Budget, Aachener Str. 47, 50674 Köln (Belgisches Viertel) - präsentiert von Purer Luxus.