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Didier Eribon hat den Deutschen die Arbeiterklasse wieder nahegebracht. In seinen Memoiren »Rückkehr nach Reims« schildert der schwule Intellektuelle die Rückkehr in das nordfranzösische Arbeitermilieu seiner Familie und seiner Armut, Gewalt und Homophobie. Im März liest Eribon auf der Litcologne. Pascal Jurt hat mit ihm über den Erfolg seines Buchs geredet und was wir daraus für den Kampf gegen Rechtspopulismus lernen können
Viel Human Touch, ignorante Erben und einstürzende Sendeanstalten
Thomas Zitzmann leitet die Ombudsstelle für Flüchtlinge in Köln. Er schildert die Probleme in den Turnhallen — und deren Ursachen
In der Innenstadt und in Ehrenfeld soll es bald einen »Tag der Büdchen« geben. Die Idee der SPD stößt nicht überall auf Begeisterung
Die Verwaltungsreform ist im Rat beschlossen worden. Die Ziele sind ehrgeizig und müssen es sein
Die Kritik am Entwurf für die neue Historische Mitte am Dom wird lauter. Nicht nur von den Bürgern, sondern nun auch aus der Politik
Beim Kampf gegen Rechts darf die Schadenfreude nicht zu kurz kommen
In zwei ungewöhnlichen Biopics beschäftigt sich Pablo Larraín mit zwei
Figuren der Zeitgeschichte: Jackie Kennedy und Pablo Neruda
Heim & Welt
Im Dezember 1976 wurde Bob Marley bei einem Attentat fast...
Unser Filmredakteur war in Berlin im Kino und findet: Die 67. Berlinale war ok
Sohnemann setzen mit ihrem Indie-Postrock auf große Gefühle
Das Museum Ludwig ehrt Otto Freundlich mit der ersten Retrospektive seit vierzig Jahren. Ein Gespräch mit der Kuratorin Julia Friedrich
Die Wohnungspolitik pendelt zwischen Alarm und Gemütlichkeit
Beim Kölner Comicfestival prallen Comicleser auf Literaturhausbesucher, Rassisten auf dreibeinige Hunde und verkannte Künstler auf den Kunstmarkt
Weil sie Angst haben, bringen Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Experten raten davon ab
Die Gregor Schneider-Retrospektive »Wand vor Wand« ist eine Tortur — die man unbedingt gesehen haben muss
Ob man ihn nun als Taktiker des Zweifels oder als...
Sylvana Seddig produziert aufregenden Tanz, jetzt wird sie als beste Darstellerin mit dem Kölner Theaterpreis ausgezeichnet
In »Der rote Raum« zerschellt ein Paar still und leise an seinen Konflikten
Robert Borgmanns Inszenierung zeigt eindrücklich, wie in »Iwanow« im Schlund der Depression das Leben verschwindet
Wim Wenders adaptiert in Die schönen Tage von Aranjuez Handkes Theaterstück in 3-D
In The Salesman zeigt Asghar Farhadi brillant die Krise des iranischen Mittelstands
Der Filmpalast zeigt als erstes Kölner Kino Filme in 4-D — wir haben es ausprobiert
Der französische Regisseur Bruno Dumont über seinen neuen Film Die feine Gesellschaft, seinen Hang zu Extremen und warum es gut ist, wenn Schauspieler das Drehbuch nicht lesen
Der Katze scheint es egal zu sein, dass ihre Versorgerin...
Unterm Radar
Menschen mit nicht-sichtbaren Handicaps...
Eins, zwei, drei, vier. Jeder fünfte Mensch in NRW lebt mit einer körperlichen, psychischen oder seelischen Behinderung. Menschen mit Behinderung machen damit einen wesentlichen Teil der Bevölkerung aus — und bilden trotzdem nach wie vor eine gesellschaftliche Randgruppe. Die Annäherung von Menschen mit und ohne Handicaps gelingt nur sehr langsam. Die gegenseitigen Berührungspunkte sind selten, das Wissen ist gering. Das führt auf beiden Seiten zu Unsicherheiten. Die sind dann besonders groß, wenn man Betroffenen ihre Einschränkungen nicht auf den ersten Blick ansieht. Einer von ihnen hat an dieser Geschichte mitgearbeitet: Klaus Fehling lebt seit über zehn Jahren mit Parkinson
Ein Begriff ist in unseren Alltag eingewandert:
Selbstoptimierung. Was technokratisch-neutral klingt, ist eine Anleitung, die Hölle in uns zu errichten