Der Klimawandel und wie Städte ihn verlangsamen können, war lange Thema auch in der Kölner Politik. Mittlerweile geht es aber immer mehr darum, wie wir mit den Folgen eines veränderten Klimas umgehen. Denn dass der Klimawandel das Leben in der Stadt verändert hat, spürt man längst — nicht nur Menschen, die in einer Dachgeschosswohnung leben. Arbeiten im Freien sind nur noch eingeschränkt möglich, in Kitas und Schulen sind die Räume zu heiß, Starkregen verhagelt Großveranstaltungen und lässt Keller volllaufen, Trockenheit bedroht die Landwirtschaft und bringt das Ökosystem aus der Balance.So gehört die sogenannte Klimaanpassung allerorten zum Standard-Vokabular. Köln, das seit 2019 im Klimanotstand lebt, hat einen Hitzeaktionsplan, fördert das Entsiegeln von Flächen und Begrünen von Hausfassaden. Aber reicht das? Wie gelingt es Köln, sich an die Folgen von Hitze, Trockenheit oder Starkregen anzupassen und sie abzumildern? Wir haben ein Altenheim besucht, bei Landwirten nachgefragt und mit Fachleuten über zunehmenden Starkregen und die Tierwelt im Klimawandel gesprochen. Unser Fotograf Thomas Schäkel hat sich dazu jeweils ein eigenes Bild gemacht.