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Neil Young ist ein Autonarr und will außerdem immer noch die Welt retten. Auf seinem neuen Album »Fork in the Road« kommt der Mann zu sich selbst
Die rechtsextreme »Bürgerbewegung Pro Köln« blamiert
sich mit ihrem zweiten »Anti-
Islamisierungs-Kongress« erneut
Eine etwas andere Dreiecksgeschichte:
In »Stellet Licht« erzählt Carlos Reygadas betörend sinnlich
von verbotener Liebe unter Mennoniten
Kino im Guerillastil: Steven Soderbergh zeigt zweimal
zwei Stunden lang den Krieger
Ernesto »Che« Guevara
Weiß ist die Lieblingsfarbe der Museen, im Kino ist sie...
Der Juretzka! Grad noch fragte man sich, ob es den auf dem...
Es gibt wohl kaum ein literarisches Phänomen, an dem sich...
Der Einsturz des Historischen Archivs am 3. März hat die Stadt aufgeschreckt. Und eine neue Köln-Debatte ausgelöst: Wahrgenommen wurde die Katastrophe von vielen als »symptomatisch« für die Kulturpolitik der letzten Jahre. Jetzt hat sich eine grosse Initiative konstituiert, die sich für die Kölner Kultur einsetzt und in dieser StadtRevue-Ausgabe zu einem Neubeginn aufruft.
Melanie Weidemüller sondiert die Kölner Lage und hat sich unerschrocken sogar ein weiteres Mal in den städtischen Kulturausschuss begeben. Hans-Christoph Zimmermann hat Gerhart Baum gefragt, warum er die Initiative unterstützt.
Dem Künstler Dan Perjovschi danken wir für seinen zeichnerischen Kommentar und das Covermotiv!
Das Belgische Viertel ist ohne Zweifel Kölns kreativstes Viertel.
Hier im Herzen der Stadt ist es nicht nur schön, hier werden auch schöne Dinge gemacht: Mode, Design, Kunst und Musik prägen das Leben rund um den Brüsseler Platz. Weit entfernt vom globalen Mode-Mainstream trifft man im »Block« zwischen Maastrichter und Antwerpener Straße auf einen frischen Urban-Look. Ähnlich erfrischend präsentiert sich die
Gastronomie mit attraktiven Bars, Cafes und einer variantenreichen Küche. Ein geballtes, kongeniales Potential also, das am 6. Juni erstmalig gemeinsam feiert – präsentiert vom StadtRevue Verlag. Den Besucher von le bloc erwartet ein Veedelsfest im Meltingpot mit vielen außergewöhnlichen Showrooms, Ateliers und Extra-Programm in den Hinterhöfen. Besonderes Highlight ist die große le bloc-Modenschau im Parkhaus an der Maastrichter Straße 41-43um 18 Uhr.
Das Belgische Viertel scheint etwas Magisches an sich zu haben. Seit Jahrzehnten ist es der Nukleus unterschiedlichster kreativer Szenen. Ob Avantgarde oder Pop, Musik oder Kunst, Clubs oder Galerien – was im Belgischen angesagt ist, ist auch im Rest von Köln ein Muss. Und die Geschichte geht weiter. In den letzten Jahren haben sich im Carré zwischen Venloer und Aachener Straße extravagante Jungdesigner und angesagte Labels niedergelassen.
Das Belgische Viertel hat sich zum Aushängeschild der Kölner Modeszene gemausert.
Eine Szene, die der aktuellen Finanzkrise trotzt, indem sie genau das tut, was man nicht erwartet: Ein großes Fest! Das neue Event le bloc am 6. Juni, veranstaltet vom StadtRevue Verlag zusammen mit über 40 weiteren Initiatoren, ist die beste Gelegenheit, die Kreativen des Belgischen Viertels kennenzulernen und gemeinsam zu feiern. le bloc, das ist Open-Air-Showroom, Catwalk, Party und viel Spaß. Aber nicht nur das Belgische brummt. Auch rund um die Engelbertstraße, in der Südstadt oder in Ehrenfeld beweist die Kölner Szene, wie weltstädtisch mittlerweile mit Mode und Design umgegangen wird. Auf den folgenden 28 Seiten stellen wir 11 Designer im Porträt vor und sprechen mit zwei renommierten Modeschöpferinnen über Kreativität in Zeiten von Wirtschaftskrise und Bio-Boom. Außerdem haben wir
die 130 schönsten Mode-Adressen für Euch zusammengestellt und kommentiert.
Bei Rot-Weiss Köln wird nicht nur überaus erfolgreich Hockey gespielt – nebenher werden die Spieler konsequent auf die Zeit nach dem Sport vorbereitet.
Der Schriftsteller Günter Wallraff veranstaltet mit Schülern der Hauptschule Buchheim eine Schreibwerkstatt. Zusammen wollen sie ein Buch veröffentlichen
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Krimi und Komödie, das geht nicht immer zusammen. Mit...
Laurent Quintreau schreibt mit »Und morgen bin ich dran. Das Meeting« den Roman zur Finanzkrise
Ihr Bestand umfasst derzeit 400.000 Bände, 800 Zeitschriften...
War Vater ein Terrorist? Atom Egoyan spielt in »Simons Geheimnis« brilliant mit Wahrheit und Fiktion
Stadt-Land-Gefälle: Rocko Schamoni im Gespräch über sein Leben, Langeweile und die Verfilmung seines Buchs »Dorfpunks«
Das Festival tanz nrw 09 bewegt sich lässig
zwischen Nachwuchs und Topensembles.
Sie tanzen nicht mehr in einem Sturm aus rostigen Nägeln, sondern in einem Regen aus Glitter: Yeah Yeah Yeahs
Die Kölner Katastrophe beschädigt eine Illusion nachhaltig, meint Felix Klopotek: Das Archiv ist kein Ort der freien und fröhlichen Wissenschaft.
Schlechte Zeiten für den Journalismus. Immer mehr Menschen nutzen lieber das Internet, durch die Finanz- und Wirtschaftskrise brechen Anzeigenerlöse weg. Verlage entlassen Journalisten und machen Redaktionen dicht. Gleichzeitig versuchen sie, ihre traditionellen Print-Erzeugnisse mit dem Web 2.0 zu verbinden. Die Idee: Laien-Journalisten sollen Informationen, Geschichten, Fotos und Videofilme liefern – und zwar gratis. Schleichwerbung erreicht zudem eine neue Dimension, denn Geld für positive Berichterstattung verschafft manchen Verlagen hochwillkommene Zusatzeinnahmen. Wie das im Einzelfall funktioniert, schilderte unser Autor bereits im Medienmagazin »Zapp« des NDR-Fernsehens. Jetzt legt er nochmals nach: Matthias Holland-Letz über eine schleichende Entwicklung und abnehmende journalistische Qualität.
Örtliche Bürgerinitiativen haben ein Konzept zur
Belebung des ehemaligen Güterbahnhofs vorgelegt.
Bebrillte Nerds mit Metal-Vorliebe, die das Tageslicht nur...
Das verschwundene Stadtarchiv als Geschichtszeichen.
Ein Kommentar
Nicolas Stemann inszeniert am Schauspielhaus die Uraufführung
von Elfriede Jelineks »Die Kontrakte des Kaufmanns«
In seinem neuen Buch »Wer ist wir? Deutschland und seine Muslime« präsentiert der Kölner Autor Navid Kermani den Islam als einen anderen Teil der Mehrheitsgesellschaft. Miltiadis Oulios sprach mit ihm über literarische Vorbilder, Alkohol in Teestuben und seine Kindheit im persischen Elternhaus.
Wenn in Pop-Diskursen demnächst gefragt wird, was von den...