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Köln muss sparen, aber wo? Täglich kommen neue Gerüchte und Meldungen über
Kürzungsvorschläge im Kulturbereich. Bis zum Redaktionsschluss schien nur eins sicher:
An der teuren Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas soll festgehalten werden.
Sabine Oelze über die kulturell und städtebaulich desaströse Lage der Stadt.
Große finanzielle Beteiligungen der Städtischen Bühnen an einer Tanzproduktion waren in Köln lange Zeit rar. Laut Intendanz soll sich das ab März mit der Uraufführung der Schweizer Alias Compagnie unter Guilherme Botelho ändern. Gesa Pölert stellt die Genfer Gruppe vor und wirft einen Blick auf das restliche Tanzprogramm der Bühnen bis zum Sommer.
Extrem-Komödie: »Jackass – The Movie« von Jeff Tremaine
Mit »Dem Himmel so fern« erfindet Todd Haynes das klassische 50er-Jahre-Melodram neu
Die Menschenrechtslage
im Irak ist verheerend.
Gerne wird sie als Grund für ein notwendiges militärisches
Eingreifen instrumentalisiert. Gleichzeitig sinken die
europäischen Anerkennungsquoten für irakische AsylbewerberInnen drastisch –
in der BRD liegt sie derzeit
bei 13 Prozent, im Jahr 2001 waren es noch 60 Prozent. Über die Hintergründe
sprach Yvonne Greiner mit
Karl Kopp, der bei der Menschenrechtsorganisation pro asyl für europäische Flüchtlingspolitik zuständig ist.
Novelle »Ein Bett aus Schnee«
Im März wird im Rahmen des Festivals lit.Cologne zum ersten Mal der vom WDR ausgelobte »Deutsche Hörbuchpreis« vergeben. Melanie Weidemüller sprach mit dem Vorsitzenden der Jury, Thomas Böhm, Programmleiter des Kölner Literaturhauses, über das Lesen mit den Ohren.
Der 1941 in Düsseldorf geborene Hans-Peter Feldmann ironisiert den Mythos des genialen Künstlers, macht schöne Bücher, viele Ausstellungen und gilt als interviewfeindlich. Kerstin Stremmel traf sich mit ihm anlässlich seiner umfangreichen »Kunstausstellung« im Museum Ludwig.
Um ihren maroden Haushalt aufzubessern, verfallen immer mehr Kommunen auf einen transatlantischen Steuertrick. Dessen Risiko allerdings ahnen viele
Verantwortliche nicht mal. Werner Rügemer erklärt das Prinzip »Cross Border Leasing« und sagt, warum in Köln US-amerikanische Straßenbahnen fahren.
Ahmadou Kouroumas Buch »Allah muss nicht gerecht sein« beschäftigt sich mit dem Schicksal von Kindersoldaten in Afrika. Dabei greift der Autor zu ungewöhnlichen Mitteln. Wera Reusch über einen Schelmenroman des 21. Jahrhunderts
2001 erhielt Gregor Schneider den Großen Preis der Biennale Venedig für sein Kunstbauwerk »Totes Haus ur«. Welche Konsequenzen hat solch eine Auszeichnung auf die Arbeit und im Kunstmarkt? Und was zeigt Schneider eigentlich derzeit im Museum Siegen? Michael Staab fragte bei ihm nach.
Während die einen der rund 70 freien Kölner Theatergruppen und -Häuser am liebsten dem Stadttheater Konkurrenz machen, suchen andere nach neuen Konzepten. Das ARTheater setzt auf eine Mischung aus Theater und Clubevents – und fährt gut damit. Klaus Fehling hat sich umgesehen.
Wolfgang Becker lässt in »Good Bye Lenin!« die DDR in Miniaturformat wieder auferstehen, um ein Menschenleben zu retten.
Wohl kaum ein anderer Regisseur und Produzent hat das...
Welche Rolle spielt Arbeit in unserer Gesellschaft? Und wie wird Arbeitslosigkeit instrumentalisiert? Holger Schatz zeigt, warum die allseits geforderte Bekämpfung der Arbeitslosigkeit nicht nur auf die Schaffung von Arbeitsplätzen zielt, sondern immer auch ein Klima von Angst und Schuld schürt.
Sie dürften die Konsensband unserer LeserInnenschaft sein: Calexico. Ihre Mischung aus Country, Latin, Jazz und Postrock sorgt jedenfalls seit Jahren in Köln für ausverkaufte Hallen. Jetzt legt die Band aus Arizona ihr viertes Album vor. Christian Meier-Oehlke sprach mit Joey Burns über amerikanische Vorstädte und den Einfluss französischer Popmusik.
Thomas Voburka wedelt durch die »Allrounder Winter World« in Neuss
Der neue UMTS-Mobilfunkstandard entfacht wieder
die Debatte um Elektrosmog
»1933: Köln wird braun... wie die Nazis die Macht übernahmen« heißt eine Veranstaltungsreihe zu acht historischen Daten aus dem Prozess der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Köln, die das NS-Dokumentationszentrum mit zahlreichen Kölner Organisationen ausrichtet (siehe nebenstehende Übersicht). Ein Gespräch mit Dr. Werner Jung, dem neuen Leiter des NS-Dokumentationszentrums, über Anlass und Inhalt des Programms.
Nach der gescheiterten GAG/Grubo-Privatisierung koalieren in Köln CDU und Grüne.
Terre Des Femmes startet eine Kampagne zum Thema Zwangsheirat.
Weltweit verstärken sich die Proteste gegen einen Krieg im Irak. Während Prominente und AktivistInnen in Köln auf einem Friedensschiff gegen den Krieg demonstrierten, skandiert man unter irakischen Oppositionellen in der Stadt Antikriegsparolen nicht so selbstverständlich wie in der deutschen Protestbewegung. Conny Crumbach sprach mit den irakischen Schriftstellern Khalid Al-Maaly und Hussain Al-Mozany sowie mit Magid Al Khatib von der Irakischen Friedensinitiative.
Ein Jahr SPD-Spendenaffäre, vier Jahre Korruptionsskandal
Das Ausstellungsprogramm zeigt
vom 13.-19. Januar Interior Design
parallel zur Möbelmesse
Der Hausmeister schimpft über Mieter, die ihre Weghör-Musik im Hof herumliegen lassen. An seinem Schlüsselbund: eine Improv-Vergangenheit, die besten Argumente derer, die Kulturoptimismus genauso falsch finden wie Kulturpessimismus, und die schönste Platte dieses Winters
»Christliche Mitte« und »pro köln« wollen mit anti-islamischer Hetze den Bau einer Moschee verhindern.
Die Sonderschau im El-De-Haus über »Schwarze im NS-Staat« erntet harsche Kritik. Ein Kommentar von Nicola Lauré al-Samarai.
Klaus Fehling verläuft sich fast im Deutschen Bergbau-Museum Bochum
Der zweiten Teil der Premierenpalette am Schauspiel Köln: »Süden«, »Peter Pan« und »Das Maß der Dinge«
HipHop-Drama: »8 Mile« von Curtis Hanson