Die Menschenrechtslage
im Irak ist verheerend.
Gerne wird sie als Grund für ein notwendiges militärisches
Eingreifen instrumentalisiert. Gleichzeitig sinken die
europäischen Anerkennungsquoten für irakische AsylbewerberInnen drastisch –
in der BRD liegt sie derzeit
bei 13 Prozent, im Jahr 2001 waren es noch 60 Prozent. Über die Hintergründe
sprach Yvonne Greiner mit
Karl Kopp, der bei der Menschenrechtsorganisation pro asyl für europäische Flüchtlingspolitik zuständig ist.