Künstler*innen werden häufig als Genies dargestellt, für die schnöde Regeln des Alltags und Beschränkungen der Subjektivität nicht gelten. Offensichtlich gilt diese Vorstellung aber nicht für alle: Künstler*innen mit Beeinträchtigung werden gerade im Kunstbetrieb häufig als Außenseiter dargestellt und indirekt ausgegrenzt. Lars Fleischmann zeigt, wie problematisch diese Sichtweise ist und überlegt, wie sich angemessen über Künstler*innen mit Beeinträchtigung sprechen ließe. Cordula Walter stellt das Kölner Projekt »KAT 18« vor, einen Ort, an dem die grenzenlose Phantasie allen Kunstschaffenden möglich ist. Michaela Predeick taucht in die verfremdeten Bildwelten von Nikolas Müller ein. Jennifer Rumbach hat die Künstler*innen porträtiert.