Foto: Manfred Wegener

Halet Al Sham

50667 Köln, Innenstadt,

An St. Agatha 33–35, T?13?06?73?36,

haletalsham.de, Ö: 10–21.30

Im Schatten des Kaufhof-Warenhauses, in einer Seitengasse der Hohe Straße, gibt es seit wenigen Wochen diese Neueröffnung. Sie wird leider ein wenig übersehen, während die Besucherströme sich ein paar Meter weiter durch die Einkaufsstraße wälzen. Doch Beachtung verdient dieses Lokal mit den zwei schmalen, einfach gestalteten Räumen.

 

Hier bekommt man etwas für auf die Hand, das besser schmeckt als das Zeugs der nahegelegenen Fastfood-Filialen: nicht bloß Falafel, Kebab und Schawarma im Fladenbrot (alles unter 5?€), sondern auch Kuchen und Baklava, Süßigkeiten, die gar nicht mal so süß sind. 

 

Wer Platz nimmt, bekommt ordentliche gewürzte Küche, einfach präsentiert. Lecker ist die große Portion Kabsa mit Salat (9,90?€): ein Hähnchenschenkel liegt auf reichlich gut gewürztem Basmatireis mit Zwiebeln, Rosinen und Mandeln. Auch der Teller Falafel (6,90?€) mit Hommos und Salat ist überdurchschnittlich.

 

Das Besondere aber sind die kalten Vorspeisen (3,70–4,70?€), vor allem das Schälchen mit Linsen, Nudeln, Koriander, Zwiebeln und Granatapfelsirup
(4,70?€). Es ist ein traditionelles Gericht, dessen Bezeichnung übersetzt verbrannte Finger bedeutet und nur selten auf den hiesigen Karten steht.

 

Andere vegetarische Vorspeisen wie Kartoffeln mit Koriander (3,70?€) sowie Tagesgerichte ergänzen das Angebot. Der Service ist sehr freundlich, ein kräftiger schwarzer Tee mit Kardamon (1?€) geht auf’s Haus.