Die Kunstmesse kurbelt im April mal wieder richtig den hiesigen Betrieb an – siehe unser Thema ab S. 18. Einmal mehr bringt die Art Cologne geschäftliches Treiben, Künstler und Touristen in die Stadt. Aber da war doch was ... ach ja, die Finanzkrise. Die macht das Geschehen seit einiger Zeit vor allem unvorhersehbarer. Der globale Kunstmarkt, so analysierte gerade eine von der renommierten belgischen Messe TEFAF beauftragte Studie, ist zwar in Teilen gebeutelt, er erfindet sich aber auch deshalb gerade wieder neu. »Trends« sind also nur schwer absehbar. Das macht unser aktuelles Kunsttreiben zwar nicht überschaubarer, aber dafür umso vielfältiger. Das gilt für Köln wie für die gesamte Kunstrepublik Rheinland. Unabhängig vom Marktwert bringen wir auch noch folgende Kunstereignisse in die Geschmacksdiskussion.