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Die Innenstadt von Porz wird gerade umgestaltet, doch soziale Projekte kommen zu kurz. Ein Bürgerbündnis will das ändern. Am Rande eines sozialen Brennpunkts soll es einen neuen Park geben. Das Beteiligungsverfahren hat die Initiative jetzt selbst in die Hand genommen
Die Sozialistische Selbsthilfe in Köln und Mülheim feiert ihren fünfzigsten Geburtstag. Am Anfang kümmerte sie sich um die Menschen, die niemand interessierten. Heute ist sie aus der Stadtpolitik nicht mehr wegzudenken
Jedes Jahr im Sommer treffen in der Nähe von Köln junge Israelis und Palästinenser aufeinander. Zwei Wochen lang sprechen sie über ihr Leben im Nahostkonflikt. Zu dem Dialogseminar müssen manche heimlich anreisen — aus Angst vor Repressalien. Was kann diese Begegnung bewirken?
Die Physikersiedlung in Porz, errichtet nach dem Krieg, wurde vollständig abgerissen und neu aufgebaut, um möglichst vielen Menschen günstige und moderne Wohnungen zu bieten. Nur die Straßennamen sind geblieben und ein paar verblassende Erinnerungen
Norman Junge kennt man vor allem als Kinderbuchillustrator. Doch 1986 nahm er als »Schlachtenmaler« an einem NATO-Manöver teil. Erst jetzt werden die Arbeiten und Fotos, die während dieser subversiven Aktion entstanden, veröffentlicht. Begegnung mit einem Künstler, den der Krieg tief geprägt hat
Der Colognepride feiert LGBTIQ*-Geschichte. Vor 50 Jahren tanzten Dragqueens in New York gegen die Polizei, vor 25 Jahren wurde der »Schwulenparagraph 175« abgeschafft. Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende
Der Butzweilerhof war einst der zweitgrößte Flughafen Deutschlands. Heute findet man hier Ikea — und eine Neubausiedlung mit 700 Wohnungen. Anstelle von Supermärkten oder Bäckereien gibt es eine Attraktion für Autoliebhaber. Teil 2 unserer Serie über Kölner Neubaugebiete
Für viele Menschen ist Jürgen Resch »Mr. Fahrverbot«. Der Chef der
Deutschen Umwelthilfe spricht über die Luft in Köln, Autofahren in
Zürich und Abstimmungen mit den Pedalen
Nur die Straßennamen und Fassadenreste erinnern noch an die ehemalige Gummiwaren-Fabrik: Das Clouth-Gelände in Nippes versammelt Luxuswohnungen und Baugruppen, die Planung gilt als vorbildlich. Doch ein Veedelsgefühl stellt sich erst allmählich ein
Auf den Kölner Friedhöfen gibt es mehr Platz, weil sich die Bestattungsrituale ändern. Jetzt sucht die Stadt mit »Kulturraum Kölner Friedhöfe 2025« neue Ideen, was dort neben der ewigen Ruhe noch passieren kann
Sie befeuern den Aufschwung in der Kölner Gastronomie: Die Sterneköche Sonja Baumann und Erik Scheffler vom Neobiota über neue Konzepte der Spitzenküche, Frauen am Herd und zu viel Besteck auf dem Tisch
Vor hundert Jahren wurde die Kölner Volkshochschule gegründet. Die VHS versprach Bildung für alle — und die Erziehung der Menschen zur Demokratie. Hat das geklappt? Ein Besuch
Adil Demirci ist frei und dennoch gefangen. Der Kölner Journalist und Sozialarbeiter saß zehn Monate in der Türkei in U-Haft. Mittlerweile ist er auf freiem Fuß, darf aber Istanbul nicht verlassen. Warum, das erklärt er im Interview
Georges Aperghis: Die Hamletmaschine
Der...
Das Kölner Festival Acht Brücken feiert die zeitgenössische Musik. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr das Werk des griechisch-französischen Komponisten Georges Aperghis. Im Interview äußert er sich über sein multidimensionales Werk, das keiner Schule zugehörig ist
Die Kölner Stadtspitze hat die Neubesetzung der Intendanz beim Schauspiel Köln vor die Wand gefahren — und weigert sich, aus ihren Fehlern zu lernen
Vor zehn Jahren stürzte das Historische Archiv der Stadt Köln ein. Zwei Menschen starben, die Archivalien versanken im Boden. Was bedeutet dieser Verlust für Köln — und was hat sich in der Stadt dadurch geändert?
Als Gebärdensprachdolmetscher übersetzen Aline Ackers und Michael Zymelka den Karneval für Gehörlose. Wir haben ihnen beim Einsatz auf die Finger geschaut
Heinrich Pachl (1943–2012) war der Satiriker unter den Aufklärern und der Journalist unter den Kabarettisten. Jetzt würdigt ein Festival das Werk des »Aktivisten von der Schädelbasisgruppe Nippes«
Immer mehr Ladenlokale stehen leer, Paketzusteller verstopfen die Straßen.
Der Online-Handel verändert Köln. Über dieses Phänomen diskutiert das Architektur Forum Rheinland (AFR) ab Februar bis Ende des Jahres mit Fachleuten. Vorsitzender Peter Berner und Geschäftsführer Jörg Beste über die Krise des Einzelhandels, die Folgen für die Stadt und die Frage, warum es so wenige Bänke gibt
Das Leben in der Stadt hat sich immer mehr von der Natur entfernt. Deshalb suchen wieder mehr Menschen den Kontakt zu Pflanzen und Tieren. Immer beliebter wird ausgerechnet ein althergebrachtes Nutztier
Klüngel, Gesang und Streit um eine neue U-Bahn — 2018 war ein sehr kölsches Jahr. Gleichzeitig war der globale Klimawandel am Rhein erstmals deutlich zu spüren — und am Hambacher Forst, vor den Toren Kölns, tobte der Kampf um die Kohle. Aber es gab auch schöne Ereignisse: Mit Wasser und Eis ist der Ebertplatz vom Drogenumschlagplatz zur Familienattraktion geworden
Das Gebäude 9, Kölns wichtigster Rock-Club, schließt zum Jahresbeginn. Und wird doch nicht verschwinden
Kerpen-Manheim soll 2022 dem Braunkohletagebau weichen. Seit Aktivisten dort vier leer stehende Häuser besetzten, hat RWE es mit dem Abriss des Dorfs noch eiliger. Dabei ist völlig offen, ob der Tagebau überhaupt noch bis Manheim kommt
Keine Großstadt ohne Lärm. Das gilt auch für Köln, das seinen Lärmaktionsplan fortschreibt und »Lärmwagen« durch die Veedel schickt. Doch ausgerechnet die nachhaltige Stadtplanung verschärft das Problem
Das große Kölner Verlagshaus feiert Jubiläum. Zeit für eine literarische
Bestandsaufnahme, in der von Nobelpreisträgern bis Szenelieblingen
alles dabei ist. Maryam Aras hat Zitate aus Klassikern und Bestsellern
des Verlags ausgesucht, Verleger Helge Malchow kommentiert sie
Das Konsumbewusstsein steigt, der faire Handel wächst. Köln wurde für sein vielfältiges Engagement im vergangenen Jahr zur »Hauptstadt des fairen Handels« gekürt. Trotzdem bedient »fair« noch immer eine Nische. Nicht einmal ein halbes Prozent des Umsatzes im deutschen Handel wird mit fairen Waren erwirtschaftet. Die Stadtrevue zeigt auf Extraseiten mit den Schwerpunkten Mode und Essen, wo Einkaufen und Schlemmen in Köln Spaß machen, ohne dass Menschen in fernen Ländern den Preis dafür zahlen. Denn der Weg zu einem gerechteren Welthandel führt auch über den eigenen Geldbeutel.
Der Kölner Aktivist und Revolutionär Kurt Holl konnte auf ein widersprüchliches, glückliches, wüstes Leben zwischen NS-Erbe, Adenauer-Mief, Revolte und kölschen Klüngel zurückblicken. Vor drei Jahren ist er gestorben, jetzt erscheint seine Autobiographie, ein Dokument der Zeitgeschichte. Wir drucken exklusiv Auszüge.
Im Hambacher Forst spitzt sich die Lage zu. Im Oktober will der Energiekonzern RWE Bäume fällen, denn unter dem Wald liegt die Braunkohle. Während eine Kommission darüber berät, wie der Ausstieg aus der Kohleenergie zu schaffen ist, werden vor den Toren Kölns noch immer Dörfer umgesiedelt, Kirchen abgerissen, Wälder abgeholzt. Wie fühlt es sich an in einer Region, in der das Leben von der Braunkohle diktiert wird? Ein Besuch in Buir und Manheim
FC-Anhänger überfielen Fan-Busse anderer Vereine, Viktoria Köln machte mit Schlägereien und rassistischen Beschimpfungen von sich reden. Gibt es eine neue Dimension der Gewalt nach Fußballspielen? Fan-Forscher Jonas Gabler über die Radikalisierung der Szene und die Frage, warum bei rechtsextremen Aufmärschen so viele Fußballfans sind