Stammhaus und erste Filiale des Betriebs stehen in Düsseldorf, nun hat auch Köln ein Lokal, in dem Gerichte aus der Region Sichuan sowie Chongquing im Südwesten Chinas zubereitet werden. Die dortige Küche gilt als profiliert, aber auch sehr scharf.
Im sparsam gestalteten Gastraum sitzt man an einfachen Tischen. Den Köchen kann man hinter der Scheibe beim Werkeln zuschauen. Hier geht es vor allem um die handgezogenen Nudeln, die Biss haben und sich in den Brühen wiederfinden. Mit so einer Schüssel Nudelsuppe wird man gut satt. Rund ein Dutzend steht zur Auswahl. Etwa doppelt so viele Beilagen (ab 5,90–9,80 €) gibt es, die man unbedingt kosten sollte, darunter Ungewöhnliches wie Schweineohren in Chili, aber auch vegetarische Positionen wie Lotuswurzel oder Seidentofu mit Tausendjährigen Eiern. Die kalte Aubergine in Soja, Chili, viel Knoblauch und Sichuan-Pfeffer ist ein angenehmer Kontrast zur Nudelsuppe mit Ingwer, Sesam, Erdnuss und großen Stücken Pak-Choi auf Basis einer Gemüsebrühe (Chong Qing, 13,20 €). Die Gerichte sind ohnehin ziemlich scharf, man sollte daher um eine zurückhaltendere Dosierung zu bitten. Selbst dann aber steht immer eine kräftige Würzung im Vordergrund, die den Geschmack von Fleisch und Gemüse überlagert.
Als Besteck werden nur Stäbchen und eine hölzerne Suppenkelle eingedeckt. Zu trinken gibt es Tee, Softdrinks, auch Bier.
50674 Köln, Kwartier Latäng, Roonstr. 8, Ö: 11.30–15 & 17.30–22, Fr–So durchgehend, R: Dienstag






