Das Kitchenette hatte viele Jahre eine treue Kundschaft, und die Salate aus der Vitrine waren sowohl originell als auch aromatisch, nicht zuletzt waren die Preise fair. Nun firmiert das k Lokal unter neuem Namen mit neuen Betreibern, aber ähnlichem Angebot.
An der Einrichtung hat sich nichts geändert. Vor der kleinen Theke, hinter der die große Küche zu sehen ist, stehen wenige hohe Tische mit Hockern, man kann außerdem auf der hohen, breiten Holzfensterbank an Tischen sitzen. Der Andrang ist groß, viele Kunden nehmen sich die Speisen mit.
Eine Tomatensuppe ist simpel, hat aber genug Aroma, obwohl nicht Saison ist; die kleine Portion (5 €) vorab ist größer als es der Preis erwarten lässt. Täglich gibt es ein anderes Hauptgericht (9–14 €), mittwochs Fleisch, freitags Fisch, aber dann wird zusätzlich ein vegetarisches Gericht angeboten. Etwa Anfang März ein Teller Bohnenpüree, auf dem große Schnitze Kürbis aus dem Ofen liegen, obwohl deren Saison längst vorüber ist. Das könnte man hinnehmen, wenn das Bohnenpüree besser gelänge: Es hat kaum Aroma, da helfen auch die gerösteten Walnüsse kaum.
Besser sind die Salate, die wie früher in der Vitrine stehen. Für 7,80 Euro kann man drei Sorten auswählen, das Preisleistungsverhältnis ist gut! Außerdem gibt es eine große Auswahl Focaccia in zwei Größen (5 bzw. 9,50 €) sowie Kaffee und Kuchen. Nur Kartenzahlung.
50672 Köln, Belgisches Viertel, Gladbacher Str. 15, Tel. 01515/474 61 28, <link http: lacucinetta.de _blank external-link-new-window external link in new>lacucinetta.de, Ö: 8–17 Uhr, R: Sa/So






