Bis Anfang der 80er Jahre der Rheinufertunnel gebaut wurde, war das Radfahren am innerstädtischen Rhein ein Erlebnis. Man rollte auf einem Zweirichtungsradweg am Wasser entlang. Heute quetschen sich Fußgänger und Radfahrer über die Rheinpromenade, die sich weder zum Radeln noch zum Schlendern eignet. Der ADFC will die Radfahrer dem Himmel näher bringen, zumindest um ein Stockwerk: Ein Radweg in Hochlage soll zwischen Deutzer Brücke und Hohenzollernbrücke am Altstadt-Ufer entlang führen — fünf Meter breit, mit Geländern und integrierter Fahrbahnbeleuchtung. Der Radweg auf Stelzen sei attraktiv für den touristischen Radverkehr und würde für Alltagsfahrer eine Lücke im innerstädtischen Radwegenetz schließen. Solche »baulichen Führungsformen« sind in Deutschland zwar bisher selten, die orangene »Cycleslangen« in Kopenhagen aber ist zum Symbol der Weltfahrradhauptstadt geworden.
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Wir meinen: Köln braucht nicht weniger Visionen, sondern mehr
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Ralph Sterck (FDP) hat in 20 Jahren so manche Stadtplanungsidee miterlebt
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Ein Hügel über der Nord-Süd-Fahrt, Platz für Grün und Kultur
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Schwebend über den Rhein gondeln
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Platz für Fußgänger und Fahrräder, Parks und Plätze ohne Konsumzwang







