StadtRevue Archiv | Artikel

Ausgabe: 8.2019

Kategorie: Trinken & Essen - Neueröffnung
Stichwort: Asiatisch

Umibar

50677 Köln, Südstadt, Bonner Str. 8

Ö: 12–23

Tel. 93 28 99 30, umibar.de


Foto: Tom Zelger


Nahe dem Chlodwigplatz kocht man jetzt »Asia Fusion«. Der Schwerpunkt liegt auf japanischem Sushi, begleitet von vietnamesischen und thailändischen Gerichten. Offenes Mauerwerk und helle Holzverkleidung verleihen dem länglichen Raum modernen Charme. Von der Decke hängen künstliche Kirschblüten. Durch die Fensterfront blickt man auf die Bonner Straße. Dazu laufen Barsounds in wechselnder Lautstärke.

 


Die Misosuppe (3,50 €) vorab ist weniger lasch als das, was einem sonst oft als das japanische Nationalgericht verkauft wird. Der Mangosalat mit frittierter Ente (6,90 €) besteht hauptsächlich aus nicht essreifer Mango, ist aber schmackhaft mit säuerlich-scharfem Dressing angemacht. Den Hauptgerichten (12–15 €) ziehen fast alle Gäste Sushi vor. Liegt es daran, dass die Platten Instagram-tauglich mit rauchendem Trockeneis serviert werden? Sei’s drum: Der Tischnebel ist kulinarisch unbedeutend. Die Klassiker (Makis 3–4 €/6 St.) sind qualitativ gut, ebenso die »Special Rolls« (8–14 €/8 St.), etwa mit grünem Spargel, Lachs, Mango und Avocado (11,90 €) oder mit panierten Riesengarnelen und Avocado (10,90 €).

 


Wenige Wochen nach Eröffnung fehlt noch die Schanklizenz. Weine und Flaschenbiere wie Saigon warten hinter der Theke aber schon auf ihren Einsatz. Die alkoholfreien Eistees und Cocktails, etwa schwarzer Pfirsichtee (»Tra Dao« 4,90 €), sind zuckerarme Erfrischungen. Gleiches gilt für das Matcha- und Sesam-Eis (je 2 €) zum Abschluss.

 

umibar.de

 

 


Von: Jan Lüke